Neue linke Print-Zeitschrift auf dem Markt

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Für Ende August wird das erscheinen der ersten Ausgabe von „Luxemburg, Gesellschaftsanalyse und linke Praxis“ angekündigt. Schwerpunkt von Heft 1/2009 wird die „Krise“ sein. Explizit historische Themen scheinen nicht behandelt zu werden. Aber in ein paar Jahren wird uns die Zeitschrift sicher als hervorragende Quelle für die Linke in Zeiten der Weltwirtschaftskrise dienen können.

„Das Heft will Zeit-Schrift sein. Es will Diskussionen und Analysen der linken Debatten zusammenbringen und fruchtbar machen.“ (So die Redaktion im Editorial.) Will es auch gelesen werden? Luxemburg hat das Format 20 x 25 cm, heißt es auf der Website der Zeitschrift. Mein Bildschirm hat andere Maße 😉 Bei dem regulären Abopreis von 30 Euro/Jahr (vier Ausgaben) ist sie sicher bezahlbar. Warum die neue Zeitschrift nicht zeitgemäß als Open-Access-Publikation erscheint, also als frei zugängliche Online-Ausgabe, ist mir dennoch ein Rätsel. Geld verdienen wird die Redaktion mit dem Projekt ohnehin nicht. Bei gleichem redaktionellen Aufwand könnte sie viel breiter gelesen werden, wenn sie frei im Internet verfügbar gemacht wird.

Dennoch – ich bin gespannt auf das erste Heft und wünsche der Redaktion viel Erfolg.

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Eine Antwort to “Neue linke Print-Zeitschrift auf dem Markt”

  1. Richard Heigl Says:

    Das sehe ich genauso. Es wird eher umgekehrt ein Schuh draus: Man publiziert im Netz und druckt entweder zu Dokumentationzwecken oder themenbezogen, was wirklich trägt.

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