Heft 47 der Mitteilungen des „Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung“

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Der Historiker Andreas Diers rezensiert unter der Überschrift “Wichtig für Wissenschaft und Forschung” auf der Website des Landesverbandes Bremen der LINKEN, die neue Ausgabe der Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Inhaltsverzeichnis und das ganze Heft hier direkt als PDF):
„Wer sich im deutschsprachigen Bereich über den aktuellen Stand der Archivarbeiten und der Archivforschungen zur Geschichte der ArbeiterInnenbewegungen informieren will, der findet in den Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung stets eine sowohl sehr ergiebige als auch zuverlässige Informationsquelle. Dass sich die Mitteilungen in den vergangenen Jahren so positiv entwickelt haben und zwischenzeitlich zu einem über alle partei-politischen Grenzen der – im weiteren Sinne – gesellschaftlichen Linken hinweg anerkannten Organ geworden sind, ist den zahlreichen Mitwirkenden und den jeweiligen verantwortlichen RedakteurInnen – und nicht zuletzt vor allem auch den gegenwärtigen – zu verdanken. Nur durch ihre mühevolle ehrenamtliche Arbeit sind die Mitteilungen zu dem geworden, was sie heute sind. Natürlich gibt es trotz dieser positiven Entwicklungen immer wieder mehr oder weniger großen Innovations- und/oder Verbesserungsbedarf. Dieser Innovations- und/oder Verbesserungsbedarf wird dabei von den Verantwortlichen durchaus zeitnah erkannt. Davon zeugt auch das aktuelle Heft.
Die aktuelle Ausgabe präsentiert sich nämlich in einem ansprechenden neuen leserfreundlicheren und übersichtlicheren Layout. Allerdings musste dieses neue Layout dadurch „erkauft“ werden, dass in den gedruckten Ausgaben für Beiträge künftig etwa ein Drittel weniger Platz als bislang zur Verfügung steht. Um dieses zu kompensieren soll die Website des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung künftig stärker als bislang die Mitteilungen inhaltlich ergänzen, d.h. auf der Website sollen verstärkt Beiträge eingestellt werden, die sonst in den Mitteilungen veröffentlicht worden wären. Es dürfte außer Frage stehen, dass dieses eine sinnvolle und zukunftsfähige Entwicklung ist, weil durch das Zusammenspiel von gedruckter Ausgabe der Mitteilungen und der Website die Aktualität generell weiter erhöht werden kann. Ob die in dieser Entwicklung enthaltenen potenziell sehr großen Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden, das hängt ganz wesentlich auch von der aktiven Mitwirkung der lesenden und schreibenden Beteiligten ab. Leider gehen aus dem Editorial des Heftes nicht die genauen Kriterien dafür hervor, welche Beiträge zukünftig gedruckt und welche online veröffentlicht werden. Generell sollte für eine weitere gedeihliche Entwicklung des Projektes jedoch auf jeden Fall auch nur der geringste Anschein vermieden werden, dass es zwischen den gedruckten und den online veröffentlichten Beiträgen eine wie auch immer geartete Konkurrenz und/oder einen qualitativen Unterschied gibt – denn dieses könnte zu kontraproduktiven und abträglichen Frustrationen seitens einiger Mitwirkender führen. Angesichts des heute schon sehr hohen Niveaus wäre dieses eine mehr als bedauerliche Entwicklung. Das sachlich und fachlich sehr hohe Niveau der Mitteilungen spiegelt sich auch in der aktuellen Ausgabe wider.“

Der komplette Beitrag ist exakt hier zu lesen.

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