Aktualität der Faschismustheorie. Symposium zu Ehren von Prof. Dr. Reinhard Kühnl (1936 – 2014)

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Am 10. Juli 2015 in Marburg.
Am 8. Mai 2015 jährt sich zum siebzigsten Mal die Befreiung vom deutschen Faschismus. Dieses Jubiläum nimmt der BdWi zum Anlass, um gemeinsam mit verschiedenen KooperationspartnerInnen eine Fachtagung zum Stand der Forschung über aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus in Europa durchzuführen. Diese Veranstaltung widmen wir der Erinnerung an den 2014 verstorbenen BdWi-Mitbegründer Reinhard Kühnl und der Würdigung seiner Verdienste um die politische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Faschismus.
Neben einer Bestandsaufnahme des aktuellen Stands der Faschismusforschung wollen wir konkrete Phänomene aufgreifen, etwa zum Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen in Ungarn und Frankreich sowie der »Alternative für Deutschland«.
Analysieren wollen wir auch die NSU-Berichterstattung und neuere Erscheinungen wie die Identitäre Bewegung und die wachsende Bedeutung von sozialen Netzwerken.

Vorläufiger Planungsstand zum Ablauf:
Eröffnung und Laudatio:
* Reiner Rilling (langjähriger Geschäftsführer des BdWi und Weggenosse von Reinhard Kühnl, angefragt)

Keynote:
* Prof. Dr. Axel Schildt, Uni Hamburg: »Über den heuristischen Wert und die Risiken der Verwendung faschismustheoretischer Ansätze für die Geschichtswissenschaft«

weitere Referent_innen:
* Prof. Dr. Karin Priester, Uni Münster: »Das Phänomen des Berlusconismus«
* Magdalena Marsovszky, Budapest/München: »Kultur des Faschismus« in Ungarn
(angefragt)
* Prof. Dr. Fabian Virchow, FH Düsseldorf: zur NSU-Berichterstattung
* Julian Bruns / Kathrin Glösel / Natascha Strobl, Wien, Autorenteam des Buchs »Die Identitären« (angefragt)
* Alexander Häusler, FH Düsseldorf: AfD, innerer Zusammenhang zwischen Neoliberalismus und Faschismus (angefragt)

Der Zeit- und Themenplan wird noch aktualisiert, bitte auf Ankündigungen achten auf der Webseite http://www.bdwi.de/bdwi/termine/event_27525.html
VeranstalterInnen: BdWi, DGB-Region Mittelhessen, Hochschule Fulda – FB Sozial- und Kulturwissenschaften, Philipps-Universität Marburg – Institut für Politikwissenschaft und Forschungsgruppe Europäische Integration, AStA Uni Marburg (angefragt), Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen (angefragt), u. a. (Stand 20. März)

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