Kritik an österreichischer Landesausstellung in Auschwitz

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Peter Larndorfer kritisiert in seinem Beitrag auf malmoe.org die österreichische Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau:

Die österreichische Ausstellung steht dort seit 1978 unverändert, wie ein Relikt aus einer anderen Zeit, und repräsentiert ein Geschichtsbild, das geschichtsbewussten österreichischen BesucherInnen der Gedenkstätte heute eigentlich nur peinlich sein kann. […] Kaum erwähnt werden die Begeisterung vieler ÖsterreicherInnen über den „Anschluss“, die rege Beteiligung der Bevölkerung bei Demütigung, Enteignung, Misshandlung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung und die beeindruckenden Karrieren, die viele Österreicher (und manche Österreicherinnen) im Vernichtungssystem des Nationalsozialismus gemacht haben. Österreich war – ganz im Sinne der eröffnenden Tafel – das erste Opfer des Nationalsozialismus.

Larndorfer fordert eine schnelle politische Entscheidung für eine grundlegende Neugestaltung.

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